Wunstorfer Stadtanzeiger: Verbleib der Halde ist die denkbar schlechteste Lösung
FDP sieht gute Chancen für Teilabtrag der Asbesthalde
WUNSTORF -pot- Wie uns der FDP-Fraktionssprecher im Rat der Stadt Wunstorf, Kurt Rehkopf, sagte, sieht seine Partei nach einem ausführlichen Gespräch mit Umweltminister Sander und Staatssekretär Dr. Birkner, das am vergangenen Freitag stattfand, gute Aussichten für eine Entfernung und Entsorgung der Asbestschlammhalde auf dem ehemaligen Fulguritgelände in Luthe. Genau wie er selbst sieht auch das Umweltministerium den Verbleib und die Sicherung der Halde vor Ort als schlechteste aller Lösungen überhaupt an. Rehkopf: “Da die Folgekosten spätere Generationen belasten und die Halde an ihrem jetzigen Standort weiter eine tickende Zeitbombe bleibt, wird schon nach kurzer Zeit von einem Schildbürgerstreich ohne Beispiel in unserer Region die Rede sein. Wir möchten nicht, dass das mühsam gesammelte Geld aus der Europäischen Union, der Bundesregierung, dem Land Niedersachsen, der Region Hannover, der Stadt Wunstorf und der Firma Neukirch schlicht verfällt. Aus diesem Grunde ist die FDP ebenso wie der Bürgermeister gezwungenermaßen für einen Teilabtrag der Halde, weil dies die einzige Option für eine Gesamtbeseitigung und damit für eine Dauerlösung ist.”
Die Hoffnung auf Beseitigung, so der Fraktionsvorsitzende weiter, beruhe nun auf der Zustimmung des Umweltministeriums zu einer vorübergehenden Teillösung und auf entsprechenden Beschlüssen der Region Hannover.





