FDP Ortsverein Wunstorf

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Artikel der Kategorie ‘Aus der Region’

Einweihung “Am alten Markt”

August 04, 2010 Von: admin Kategorie: Aktuelles, Aus der Region, Veranstaltungen Noch keine Kommentare →

Einweihung des zentralen Platzes in der Fußgängerzone Wunstorf: Der Alte Markt dient ab sofort als Parkplatz und Veranstaltungsort. Viele Bürger und Politiker sind begeistert – aber es wird auch Kritik an der neuen Beleuchtung laut.
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FDP für Verlagerung der Asbestzementschlammhalde in Wunstorf-Luthe

Mai 18, 2010 Von: admin Kategorie: Aus der Region, Pressemitteilungen Noch keine Kommentare →

Region Hannover; In der heutigen Sitzung des Umweltausschusses stimmt die FDP-Fraktion für die Verlagerung der Asbestzementschlammhalde in Wunstorf-Luthe auf eine Sondermülldeponie. „Ökologische und wirtschaftspolitische Gründe wiegen die mutmaßlichen Mehrkosten für diese Sanierungsvariante auf“, so die umweltpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion, Andrea Giese.

„Der ökologische Vorteil der Verlagerung ist das endgültige Unterbinden einer weiteren Beeinträchtigung des Grundwassers durch Arsen und war ein wesentlicher Faktor bei unserer Entscheidung. Wir nehmen die Sorgen der betroffenen Bürger sehr ernst und halten daher die Sicherung der Halde vor Ort für nicht vertretbar, weil eine jahrzehntelange regelmäßige Nachsorge vonnöten sein würde. Nach dem jahrelangen Tauziehen zwischen Verwaltung, Bürgerinitiativen und Gerichten setzen wir uns dafür ein, die endgültige Sanierung schnellstmöglich vorzunehmen. Dies kann nur durch das Abtragen und Verlagern der Halde gelingen. Die Möglichkeit, diese Industriebrache über ergänzende Fördermittel vom Land sowie von der EU nachhaltig zu sanieren und anschließend für das in der Nachbarschaft angesiedelte expansionswillige Unternehmen als Gesamtgewerbefläche ausweisen zu können, ermöglicht der Stadt Wunstorf außerdem, einen wichtigen Betrieb am Standort zu halten. Durch die zusätzlichen Investitionen und das Schaffen neuer Arbeitsplätze profitiert auch die Region Hannover von dieser Lösung“, ist Giese überzeugt.

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FDP-Fraktion beantragt die Anhörung von Optionskommunen

April 15, 2010 Von: admin Kategorie: Allgemein, Aus der Region Noch keine Kommentare →

Die FDP-Frak­tion möchte nach der auf Bun­des­ebene zu­stande ge­kom­me­nen, par­teiü­ber­grei­fen­den Ei­ni­gung zur Neu­or­ga­ni­sa­tion der Grund­si­che­rung für Ar­beit­su­chende früh­zei­tig aus­lo­ten, wel­che Chan­cen eine künf­tige al­lei­nige Auf­ga­ben­wahr­neh­mung durch die Re­gion bie­tet und hat da­her die Durch­führung ei­ner An­hörung von Ver­tre­tern aus Op­ti­ons­kom­mu­nen be­an­tragt.

Die ent­spre­chende Grund­ge­setzän­de­rung soll noch vor der Som­mer­pause von Bun­des­tag und Bun­des­rat ver­ab­schie­det wer­den. Da­her sei es not­wen­dig, dass die Re­gi­ons­po­li­ti­ker früh­zei­tig um­fas­send ü­ber die Chan­cen des Op­ti­ons­mo­dells für die Re­gion Han­no­ver so­wie ü­ber die Be­din­gun­gen für eine er­folg­rei­che Be­an­tra­gung in­for­miert wür­den, meint der FDP-Frak­ti­ons­vor­sit­zende Die­ter Lüd­decke. Um eine fun­dierte po­li­ti­sche Ent­schei­dung tref­fen zu kön­nen, möchte die FDP-Frak­tion ne­ben den In­for­ma­tio­nen aus der Re­gi­ons­ver­wal­tung auch ak­tu­elle Er­fah­rungs­werte aus be­reits prak­ti­zie­ren­den Op­ti­ons­kom­mu­nen in ihre Ent­schei­dung mit ein­be­zie­hen.

Das Op­ti­ons­mo­dell war grundsätz­lich von der FDP-Frak­tion von An­fang an fa­vo­ri­siert wor­den, da es die Mög­lich­keit bie­tet, die Ver­mitt­lung von Lang­zeit­ar­beits­lo­sen in Ar­beit in al­lei­ni­ger Ver­ant­wor­tung zu ü­ber­neh­men. “Wir set­zen uns für die Ent­wick­lung ei­nes Or­ga­ni­sa­ti­ons­mo­dells ein, das ef­fi­zi­ent und fle­xi­bel den Pro­blem­la­gen der Lang­zeit­ar­beits­lo­sen ge­recht wird. Ein wich­ti­ger Vor­teil der Kom­mune beim Op­ti­ons­mo­dell ist, dass eine di­rekte Ver­net­zung mit der Wirt­schafts­för­de­rung, der So­zi­al­po­li­tik und der Ju­gend­hilfe mög­lich ist”, so Lüd­decke.

Im Rah­men der Haus­halts­be­ra­tun­gen 2010 sei ü­ber­dies deut­lich ge­wor­den, wie be­droh­lich sich die Kos­ten­ent­wick­lung im Be­reich der Kos­ten für Un­ter­kunft, die die Re­gion Han­no­ver zahlt, auf den Re­gi­ons­haus­halt aus­wirkt. Für 2010 sind hier­für rund 42 Mio. Euro mehr als für 2009 ver­an­schlagt wor­den. “Nur mit dem Op­ti­ons­mo­dell ha­ben wir die Mög­lich­kei­ten sel­ber in der Hand, die­sen Be­trag durch eine er­folg­rei­che Ver­mitt­lung und Qua­li­fi­zie­rung der ALG-II-Emp­fän­ger zu ver­rin­gern”, er­gänzt Lüd­decke.
Außer­dem böte die al­lei­nige Auf­ga­ben­wahr­neh­mung bes­sere Chan­cen auf ein­heit­li­che Ziel­vor­ga­ben und ein ef­fek­ti­veres Con­trol­ling. “­Die in den letz­ten Mo­na­ten ent­stan­de­nen Span­nun­gen und Rei­bungs­ver­luste in den Job­Cen­tern der Re­gion Han­no­ver, die sich durch die Zu­sam­men­ar­beit mit der Bun­de­s­agen­tur für Ar­beit er­ge­ben ha­ben, ha­ben uns bei der Ver­mitt­lung von Lang­zeit­ar­beits­lo­sen zurück­ge­wor­fen. Wir sind da­her da­von ü­ber­zeugt, dass die Auf­ga­ben­wahr­neh­mung in al­lei­ni­ger kom­mu­na­ler Ver­ant­wor­tung bes­ser ge­eig­net ist, eine zeit­ge­rechte Be­ar­bei­tung und Be­wil­li­gung von Ver­mitt­lungs­maß­nah­men und fi­nan­zi­el­len Leis­tun­gen für Hartz-IV-Emp­fän­ger zu ge­währ­leis­ten so­wie Ar­beits­lose wie­der in den Ar­beits­markt zu in­te­grie­ren”, er­klärt Lüd­decke.
Die al­lei­nige Zu­stän­dig­keit böte auch den Mit­ar­bei­tern der Job­Cen­ter künf­tig die Chan­ce, in kla­ren Struk­tu­ren un­ter bes­se­ren Ar­beits­be­din­gun­gen als bis­her ihre Auf­ga­ben er­folg­reich zu be­wäl­ti­gen. “­Die Re­gion Han­no­ver ist ein ver­läss­li­cher und at­trak­ti­ver Ar­beit­ge­ber, auch für bis­he­rige Mit­ar­bei­ter der Bun­de­s­agen­tur. Wir se­hen da­her für die Be­schäf­tig­ten in den Job­Cen­tern keine Nach­teile durch das Op­ti­ons­mo­dell. Im Ge­gen­teil: Eine ein­heit­li­che Res­sour­cen- und Per­so­nal­ver­ant­wor­tung er­mög­licht erst eine gute stra­te­gi­sche Per­so­nal­ent­wick­lung”, meint Lüd­decke.

Die Frist für die Be­an­tra­gung ei­ner Op­tion läuft am 31. De­zem­ber 2010 aus. Bun­des­weit kön­nen zukünf­tig ü­ber die bis­he­ri­gen 69 Op­ti­ons­kom­mu­nen hin­aus wei­tere 41 zu­ge­las­sen wer­den. In Nie­der­sach­sen ar­bei­ten bis­her be­reits 13 Kom­mu­nen mit dem Options­mo­dell.

Nach Auf­fas­sung der FDP-Frak­tion sollte die Re­gion da­her schnell tätig wer­den, um die Chan­cen ei­nes Op­ti­ons­mo­dells aus­zu­lo­ten. Der Bund stellt eine Ran­king-Liste auf, nach der ent­schie­den wird, wel­che Kom­mu­nen zum Zuge kom­men. “Wir soll­ten der Lan­des- und der Bun­des­po­li­tik ein frühes und un­miss­ver­ständ­li­ches Si­gnal sen­den, um die Chan­cen der Re­gion Han­no­ver zu er­höhen”, er­klärt Lüd­de­cke ab­sch­ließend.

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